Grundschule Meldorf

Herzlich willkommen!

Öffnung der Schulen
Die Grundschule Meldorf öffnet zum 08.06.2020.

Lernplattform für Kinder der Grundschule Meldorf

Die Zugangsdaten erhaltet ihr von euren Klassenlehrkräften und euren Elternvertretern.

Öffnung der Schulen zum 08.06.2020

Die Grundschulen beschulen alle Klassen ab 08.06.2020 mit 21 bzw. 26 Stunden, d.h. die Verlässlichkeit gilt wieder.

1. und 2. Klasse und DaZ-Klasse: 7:50 Uhr – 11:55 Uhr

3. und 4. Klasse und DaZ-Klasse: 7:50 Uhr – 12:50 Uhr

Es wird ab dem 08.06.2020 keine Notbetreuung mehr geben.

Liebe Eltern,
aufgrund der Betriebsauflagen zur Durchführung eines Nachmittagsangebotes möchten wir Sie heute darüber informieren, dass der Offene Ganztag ab Montag, den 08. Juni 2020, nicht mehr für die Betreuung Ihrer Kinder zur Verfügung stehen kann. Diese Regelung gilt vorraussichtlich bis zu den Sommerferien.
Alle neuen Entwicklungen werden wie immer auf der Homepage der Grundschule veröffentlicht.
Bei Rückfragen steht Ihnen der OGT-Koordinator Christoffer Kuhrt unter der Telefonnummer 01725119568 zur Verfügung.

Informationen zur Phase 4 (Öffnung der Schulen zum 08.06.2020)

Liebe Eltern!

Ab dem 8. Juni 2020 werden die Grundschulen wieder geöffnet werden für ein regelhaftes Unterrichtsangebot im Klassenverband. Seit heute verfügen wir über die genauen Vorgaben und informieren Sie mit diesem Schreiben über nähere Angaben zur Umsetzung.

  • Ab dem 08.06.2020 findet täglich zu den gewohnten Zeiten (Stufe 1 und 2 7:50 Uhr bis 11:55 Uhr; Stufe 3 und 4 7:50 Uhr bis 12:50 Uhr) wieder Grundschulunterricht statt. Es werden die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht sowie Englisch in den Stufen 3 und 4 unterrichtet, der 55 bzw. 45 Minutentakt der Unterrichtsstunden ist aufgehoben.
  • Es besteht weiterhin Betretungsverbot. Nur Schülerinnen und Schüler der Grundschule Meldorf sowie alle Bediensteten sowie beauftragte Gewerke dürfen das Schulgelände betreten. Ausnahmen gelten für die Elternvertreter*innen bei den Zeugniskonferenzen. Diese werden wir in der Schule mit durchgängig belüfteten Räumen und in verkürzter Zeitspanne durchführen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • Für die Zeugniserstellung sind die Leistungen der Kinder bis zum 13.03.2020 entscheidend.
  • Die Notbetreuung entfällt.
  • Die Abstandsregel ist für das Gelände und Gebäude der Grundschulen aufgehoben.
  • Die Schülerinnen und Schüler verbleiben den Vormittag über in ihrem Klassenverband. Ein Vermischen der Lerngruppen ist nicht gestattet.
  • Den einzelnen Klassen werden Pausenbereiche zugewiesen, sodass es nicht zu einer Durchmischung der Klassenverbände kommt.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden erneut über Hygienemaßnahmen durch ihre Lehrkräfte unterrichtet, es findet eine regelmäßige Händehygiene statt.
  • Eltern versichern zu Beginn der Aufnahme des regelhaften Unterrichts (am 08.06.2020) in schriftlicher Form (siehe bitte 2. Schreiben), dass keine Krankheitssymptome bei den Schülerinnen und Schülern, die in Zusammenhang mit einer Corvid-19- Erkrankung stehen könnten, vorliegen. Die Auskunft muss auch den diesbezüglichen Gesundheitszustand aller Mitglieder der häuslichen Gemeinschaft einbeziehen, Zudem sind Sie verpflichtet, im Falle einer Änderung unverzüglich die Schule zu informieren.

Achtung: Liegt eine solche schriftliche Versicherung der Eltern nicht vor, muss das Kind vom Unterricht ausgeschlossen werden.

  • Personen mit respiratorischen Symptomen (Erkrankung der Atemwege) dürfen am schulischen Präsenz-Betrieb grundsätzlich nicht teilnehmen.

 

Die Teilnahme ist erst möglich, wenn mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht und dieses schriftlich von den Eltern bestätigt wird.  Die Schulleitung kann bei Zweifeln am Gesundheitszustand des Kindes eine Beschulung ablehnen. Kinder, die während der Unterrichtszeit Symptome zeigen, sind umgehend von der Gruppe zu trennen und von den Eltern abzuholen. Das Gesundheitsamt ist zu informieren.

  • Mund-Nasen-Bedeckung: Es besteht in der Schule keine grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Außerhalb des Klassenverbands wird empfohlen, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Dies gilt vor allem in Bereichen der Schule, die von allen am Schulbetrieb beteiligten Personen benutzt werden, z.B. in Pausenbereichen, Fluren, Sanitäranlagen usw.
  • Sozialkontakte sollten im privaten Umfeld der Schülerinnen und Schüler auf das unbedingt notwendige Maß und bevorzugt auf den Klassenverband beschränkt werden, um Infektionsketten zu unterbinden.
  • Treten akute Symptome einer Coronavirus-Infektion auf (z.B. Fieber, trockener

Husten, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Halsschmerzen/-kratzen, Muskel- und Gliederschmerzen), ist der Schulbesuch unmittelbar abzubrechen.

  • Aufgrund einer ärztlichen Risikoeinschätzung vorbelastete Schülerinnen und Schüler, die zur Personengruppe mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gehören, können nach Abstimmung mit der Schulleitung von der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen in der Schule beurlaubt werden (§ 15Schulgesetz). Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die aufgrund einer ärztlichen Risikoeinschätzung vorbelastet sind.

 

Liebe Eltern,

gemeinsam müssen wir viele Besonderheiten berücksichtigen, um gut durch diese hoffentlich letzte Phase vor den Sommerferien zu kommen. Wir schaffen das! Nebenher sind wir mit den Vorbereitungen für das kommende Schuljahr beschäftigt und guten Mutes, dass es in geregelten Bahnen starten wird, wenngleich sicherlich unter der besonderen Beachtung der dann gültigen Hygienevorschriften. Wir erwarten Mitte Juni nähere Ausführungen dazu aus unserem Ministerium.

 

Zur Info: Am letzten Schultag (26.06.2020) wird der Unterricht um 11:00 Uhr beendet. Die bisherige Regelung (11:15 Uhr) musste aufgrund des veränderten Busfahrplans angeglichen werden.

 

Mit freundlichem Gruß

Ulrike Beckmann

Eltern versichern zu Beginn der Aufnahme des regelhaften Unterrichts (am 08.06.2020) in schriftlicher Form (siehe bitte 2. Schreiben), dass keine Krankheitssymptome bei den Schülerinnen und Schülern, die in Zusammenhang mit einer Corvid-19- Erkrankung stehen könnten, vorliegen. Die Auskunft muss auch den diesbezüglichen Gesundheitszustand aller Mitglieder der häuslichen Gemeinschaft einbeziehen, Zudem sind Sie verpflichtet, im Falle einer Änderung unverzüglich die Schule zu informieren.

Achtung: Liegt eine solche schriftliche Versicherung der Eltern nicht vor, muss das Kind vom Unterricht ausgeschlossen werden.

Hier geht es zur Vorlage

Abfrage Gesundheitszustand Kinder Phase 4

Informationen zum Monitoring am Montag 08.06.2020

Am Montag (08.06.2020) werden sich die Kinder mit ihrem ausgefüllten Zettel zur Gesundheitsabfrage auf dem Verkehrsübungsplatz (Schulhof 2) einfinden. Das Tor zu Schulhof 1 bleibt geschlossen.

Auf dem Verkehrsübungsplatz stehen 13 Tische bereit. Für jede Klasse einen Tisch. Die Tische sind mit Klassenschildern gekennzeichnet.

An den Tischen sitzen die Lehrkräfte, die in der 1. Stunde in der jeweiligen Klasse Unterricht haben und nehmen die ausgefüllten Zettel der Kinder entgegen. Den Lehrkräften liegt eine Telefonliste zum Abhaken vor.

Kinder, die den Zettel korrekt ausgefüllt haben, gehen durch den “Insel-Eingang” und den “DaZ-Eingang” in ihren Klassenraum.

Kinder, die den Zettel nicht dabei haben, setzen sich an die Hauswand. Die Lehrkraft vermerkt das Kind auf der Telefonliste.

Nach der Aufnahme wird sich die Schulleitung mit Unterstüzung um das Anrufen bei den Eltern kümmern.

Informationen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs
Phase 3

Informationen zur Notbetreuung

Sollte Ihr Kind die Notbetreuung in Anspruch nehmen, denken Sie bitte daran, die Moodle-Zugangsdaten und die benötigten Materialien mitzugeben.

Liebe Eltern,  

die Landesregierung hat am 18. April zur Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin vom 15. April entsprechende Landesregelungen beschlossen. Eine angepasste Landesverordnung und ein angepasster Erlass regeln die Fortsetzung der Maßnahmen zur Kontakteinschränkungen ab dem 20. April in Schleswig-Holstein.

Das bedeutet für unsere Schule:

Es gilt weiterhin grundsätzlich ein Betretungsverbot.

Es wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten in der Zeit von 8:00 h bis 13:00 h.

Das Angebot der Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden von

  1. Eltern, die in einem Bereich arbeiten, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur notwendig ist und keine Alternativbetreuung organisieren können. Wer zur kritischen Infrastruktur gehört finden Sie weiter unten.
  2. berufstätigen Alleinerziehenden, die keine Alternativbetreuung organisieren können.
  3. Eltern mit Kindern, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann.
  4. Eltern, die selbst an einer Abschlussprüfung teilnehmen für die Dauer der Abschlussprüfung sowie für die Zeit der Vorbereitung auf eine Abschlussprüfung in der Schule.

WICHTIG!

  • Bitte melden Sie sich in ihrer Schule, BEVOR Sie ihr Kind zur Notbetreuung bringen. Zur Organisation und Wahrung der Hygieneregeln ist es sehr wichtig, dass Kinder nicht unangekündigt zur Notbetreuung gebracht werden.
  • Kinder können nur an den Tagen betreut werden, an denen die Erziehungsberechtigten Dienst haben.
  • Bis spätestens Freitag jeder Woche muss unter der Rufnummer 601190 bekannt gegeben werden, an welchen Tagen der kommenden Woche Bedarf für die Betreuung besteht.

Dabei gilt immer, dass nur solche Personen erfasst sind, deren Tätigkeit für die Kernaufgaben der Infrastruktur relevant ist. Die betreuungspflichtigen Angehörigen haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.

Betroffene Eltern melden dafür bitte weiterhin die entsprechenden Bedarfe unter Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers mit einer Begründung in unserer Schule an. Sie erreichen uns wie gewohnt von 8:00 h bis 13:00 h telefonisch unter  04832 601190.

 

Damit Kinder auch in der Schule die Gelegenheit nutzen können, an ihren Schulaufgaben zu arbeiten, ist es notwendig, dass sie ihren Moodle-Zugang dabei haben.

Liebe Erziehungsberechtigte,

heute möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir Stand 06. Mai 2020, nicht davon ausgehen, dass der OGT vor den Sommerferien wieder starten darf. Des Weiteren möchten wir frühzeitig über die Planung für den Offenen Ganztag nach den Sommerferien 2020 informieren. Zusammen haben wir uns dazu entschieden, kein Programmheft für das erste Schulhalbjahr 2020/2021 zu veröffentlichen. Aufgrund der bekannten COVID19 Pandemie bitten wir Sie und Ihre Kinder um Verständnis, dass wir nicht wie gewohnt ein Programmheft veröffentlichen können. Die unsichere Situation erfordert von uns allen Flexibilität, Geduld und gegenseitiges Verständnis.

Selbstverständlich möchten wir nach den Sommerferien eine Betreuung anbieten, können aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wie diese aussieht. Wenn wir weitere Informationen zu einem möglichen Zeitpunkt der Wiederaufnahme des OGT-Betriebes erhalten, werden wir Sie immer über die Homepage der Grundschule Meldorf informieren.

Alles weitere und mögliche Abweichungen zum gewohnten Anmeldeverfahren, dem Anmeldetag, den Betreuungszeiten sowie den Inhalten der Lernzeit und der Kursangebote für das neue Schuljahr werden wir ebenfalls und ausschließlich auf der Schulhomepage veröffentlichen. Wir bitten Sie um Ihre Mithilfe, diese Nachricht auch untereinander zu kommunizieren.

Für Fragen können Sie sich an unseren OGT Koordinator Christoffer Kuhrt wenden. Herr Kuhrt ist unter der Telefonnummer 01725119568 zu erreichen.

Lieben Gruß aus der Grundschule Meldorf,

Christoffer Kuhrt

Beratungsangebot

Wir möchten ab sofort allen Erziehungsberechtigten die Möglichkeit geben, sich bei Fragen rund um den Offenen Ganztag und die Schulsozialarbeit an unseren Ganztagskoordinator und Schulsozialarbeiter Christoffer Kuhrt wenden zu können.

Herr Kuhrt wird sich nach der Kontaktaufnahme in gewohnter Form um Ihre Anliegen kümmern und Rückmeldung geben.

Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Sie können sich telefonisch bei Herrn Kuhrt unter folgender  Dienstnummer melden:

0172 5119568

 

Angebote für Kinder und Eltern

Anregungen des Grundschulverbands

Ungewöhnliche Folgen für Kinder und Eltern begleiten die rasante Ausbreitung des Corona
Virus in Deutschland. Ab dem 16. März sind beinahe alle Schulen bis zum Ende der
Osterferien geschlossen, die Kinder müssen zu Hause betreut werden und sollen nach
Möglichkeit – so wünschen es viele Eltern – auch zu Hause weiter lernen. Die Sorge, dass der
vorgesehene Schulstoff wegen der fehlenden Schulwochen nicht geschafft werden kann, ist
groß. Doch sollten Eltern überlegt reagieren. Es geht nicht um das Abarbeiten und Schaffen
von Lernstoff, mit mehr oder minder sinnvollen Aufgaben, die das Kind beschäftigen sollen.
Es geht um Lernen – also den Lernprozess ihres Kindes – ein Prozess, der in der Schule in
Gemeinschaft und in sozialer Interaktion erlebt und erfahren wird.
Anders als bei älteren Schülerinnen und Schülern werden für Grundschulkinder kaum von
der Schule digital gestellte Aufgaben zur Verfügung stehen. Vielleicht wird die Lehrkraft des
Kindes Lernvorschläge via E-Mail zusenden. Was aber können Eltern ihren Kindern ansonsten
anbieten, wie können sie ihr Kind motivieren zu Hause für die Schule zu arbeiten und wie
kann das organisiert werden? Was ist überhaupt sinnvoll für das häusliche Lernen, bereiten
doch häufig genug schon die Hausaufgaben familiären Kummer?
Wo immer es möglich ist, wird die Schule, werden die Lehrerinnen und Lehrer den Eltern
Anregungen und Hinweise geben und auf Schulbücher, Arbeitshefte, bestehende
Arbeitspläne und anderes verweisen.
Davon abgesehen ist die Schulschließung auch eine Chance, dass Kinder einmal etwas mehr
selbstbestimmt tun können, was ihnen wichtig ist, und nicht immer nur nach Erwachsenen-
Wünschen lernen müssen. Also: Eltern können anregen, vorschlagen, mitmachen, aber sie
sollen vor allem die Kinder fragen, was SIE interessiert, was sie wissen und tun wollen, und
dann zu gemeinsamen Absprachen kommen.

Was kann Eltern darüber hinaus für das Lernen ihres Kindes zu Hause empfohlen werden?
Ideal wäre, wenn sich das heimische Lernen auf das konzentrieren könnte, was in der Regel
meist zu kurz kommt.
Ganz vorne an steht das Lesen: Abhängig von der Lesestufe, in der sich ein Kind befindet,
kann das Aktivitäten vom Vorlesen bis zum eigenständigen Lesen, über Partnerlesen und
gegenseitiges Vorlesen umfassen. Vor allem sollte ein Lesestoff gewählt werden, der die
Interessen des Kindes trifft (Bilderbuch, Sachbuch, Abenteuergeschichten usw.). Und: Es ist
sinnvoll, sich mit dem Kind über das Gelesene auszutauschen, über mögliche Fortführungen
oder alternative Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Aufgaben und Spiele zum Kopfrechnen: Plus und Minus im Zahlenraum bis 20, 100, 1000,
sowie kleines Einmaleins und das konzentriert 10 bis 15 Minuten pro Tag. Hierbei könnten
und sollten auch die Kinder den Geschwistern oder Erwachsenen Aufgaben stellen.
Gesellschaftsspiele: Geübt werden Regelverhalten, soziale Fähigkeiten,
Problemlöseverhalten, Strategieentwicklung, Ausdauer und Konzentration. Auch selbst
ausgedachte Rollenspiele, sich verkleiden, Theater spielen macht nicht nur Spaß, sondern
fördert soziale und sprachliche Fähigkeiten.
Knobelaufgaben aus unterschiedlichen Sachbereichen stärken das logische Denken, regen zu
gemeinsamen Gesprächen über Lösungswege an und machen meist der ganzen Familie
Spaß.
Bauen und Konstruieren (z. B. auch nach Bauanleitungen) mit Lego, Holzbausteinen und
anderen Materialien, die zu Hause vorhanden sind, schulen technisches Verständnis,
räumliches Vorstellungsvermögen, Handgeschicklichkeit, Feinmotorik, Wahrnehmung,
Ausdauer, Geduld u.v.m. Zu gelungenen Bauwerken schreiben viele Kinder auch gerne die
Bauanleitungen für andere auf.
Kreative Aufgaben und Künstlerisches wie Malen, Falten, Kneten u.a., wiederum abhängig
vom Alter des Kindes, regen die Beobachtungsfähigkeit durch das Analysieren von Vorlagen
(also die Wahrnehmung) an, stärken das Selbstbewusstsein durch konkrete Ergebnisse und
verführen zum ausdauernden Verweilen, da es nicht um starre Übungsaufgaben geht. Der
Fokus liegt dabei auf Erfahrungen in Bereichen, die der Grundschulverband mit „allseitiger
Bildung“ umschreibt. Ein Lied einstudieren, ein Gedicht lernen, eine szenische Darstellung
einüben für und mit den Eltern vermittelt emotionale Erlebnisse. In manchen Elternhäusern
bieten sich dabei sicher neue Erfahrungen im Miteinander.
Ausflüge in die Natur ermöglichen sportliche Aktivitäten, aber auch die Beobachtung von
Tieren und Pflanzen (s. u.). Was man nicht kennt, worüber man mehr wissen will, kann man
fotografieren und zu Hause in Lexika, in Sachbüchern oder im Internet recherchieren.
Insgesamt kann man sagen: Es geht nicht um ein Lernen um des Lernens willen, sondern um
sinnvolle Aktivitäten für die Kinder, bei denen sie immer auch etwas lernen können. Auch
das Schreiben von Briefen und Einkaufszetteln, die dann tatsächlich gebraucht werden, sind
schon für Erstklässler sinnvolle Herausforderungen. Wörter, die noch nicht so gut lesbar
sind, können von den Eltern dann auch in der “Erwachsenenschrift”, also in korrekter Form
dazu geschrieben werden, um anderen das Lesen zu erleichtern.
Grundsätzlich muss bedacht sein, dass Eltern zu Hause nicht den Schulunterricht ersetzen
und simulieren sollten. Sie haben andere Beziehungen als Lehrkräfte zu den Kindern und
sollten authentisch in ihrer Rolle bleiben. Ihre Rolle können sie aber bewusst nutzen, um durch das gemeinsame Tun mit ihrem Kind über den gewählten Lerninhalt hinaus
emotionale und soziale Erfahrungen zu stärken.
Welchen Ablauf braucht das häusliche Lernen? Muss es dem Schulrhythmus angepasst
werden?
Für Kinder ist ein Rhythmus im Tagesablauf wichtig – auch zu Hause – und selbst an den
Wochenenden haben die meisten Familien einen vereinbarten Zeitrhythmus, also bestimmte
Zeiten des Aufstehens, für die Mahlzeiten, für eine Beschäftigung, auch für Freizeit oder
selbstbestimmte Zeit. Diese Strukturen gelten für die Familie. Der schulische Rhythmus,
geprägt durch Unterrichtszeiten, Pausen, Übungs- und Bewegungszeiten zusammen mit
anderen Kindern, gehört in die Schule und passt zu den schulischen Abläufen. Eine
Übertragung in den Familienalltag ist keinesfalls sinnvoll.
Beschäftigungs- und Lernsituationen unter Aufsicht der Eltern sind intensiver. Sie treffen
einmal das familiäre Beziehungsgefüge und beruhen in der Regel auf einer Eins-zu-Eins
Betreuung. Besonders zu Hause gilt (und hier besonders in der vorliegenden
Ausnahmesituation), dem Kind Raum und Zeit zu lassen, seine Selbständigkeit zu stützen und
die Belastbarkeit aller in dieser besonderen Lage zu beachten. Davon leiten sich die
Beschäftigungen und die Arbeitszeiten ab. Dafür lässt sich keine grundsätzliche Empfehlung
geben, denn die Spanne der Arbeitsdauer ist keine Altersfrage, sondern eine Frage der
individuellen Entwicklung und zuweilen auch der Stimmungslage des Kindes. Es soll schon
das Bewusstsein dafür bewahren, dass es jetzt nicht Ferien hat, sondern nur nicht in die
Schule gehen darf und deswegen eben daheim etwas „arbeiten“ muss.
Eine Kollision mit Wünschen der Kinder in der schulfreien Phase, mehr Zeit und Gelegenheit
für digitale Medien zu bekommen, ist wahrscheinlich vorprogrammiert. Regeln, die an
Wochenenden gelten, sollten überprüft werden und wenn wir von Rhythmus sprechen,
müssen darin auch Absprachen über Zeiten an digitalen Geräten vereinbart werden.
Vielleicht ermöglicht die Sondersituation den Eltern, mit ihrem Kind die eine oder andere
Medienzeit gemeinsam zu verbringen. Es gibt im Fernsehen und im Internet z. B.
interessante Filme für Kinder über Natur, Geografie und das Leben in anderen Ländern und
Gesellschaften, die die Weltsicht der Kinder erweitern können, wenn die Eltern mit ihnen
zusammen schauen und mit ihren Kindern über das Gesehene auch sprechen.
Die erzwungene Verlangsamung des Alltagslebens bietet an der Stelle eventuell auch
Chancen. Und, so lange Kind und/oder Familie nicht unter Quarantäne stehen, können die
Erfahrungsräume ein Stück in die Natur ausgeweitet werden, Spaziergänge im Wald,
Radfahren, Tiere beobachten … Dabei sammelt das Kind die authentischen Erfahrungen, die
besonders in städtischen Räumen kaum noch oder immer eingeschränkter von den Kindern
gemacht werden können.

Grundschulverband e. V. gegründet 1969 als Arbeitskreis Grundschule
Anregungen für die Beschäftigung zu Hause

• Kochen. Das Kind überall mit einbeziehen; das Rezept heraussuchen, rüsten, anrichten, kochen, Tisch decken, «bedienen». Machen Sie einen Event daraus; Kochen Sie einen Mehrgänger, mit Servietten und Dekoration, wie im Restaurant, ein richtiges Dinner eben.
Kochen Sie neue Dinge, Googeln Sie Rezepte, Kochen Sie Ideen und Tricks aus dem Internet nach, filmen Sie mit den Kindern ihre eigene Kochshow, Lassen Sie die Kinder ihre eigenen Menüs erfinden, kochen sie verkehrt (Frühstück zum Nachtessen und andersrum)… entdecken Sie die Küche neu.

• Backen; auch hier- probieren Sie aus, lassen Sie sich von den Kindern inspirieren, veranstalten Sie zum Verzehr des Gebäcks eine Teestube mit allen Puppen und Kuscheltieren im Haus, basteln Sie für das Gebackte schicke Verpackungen und legen Sie den Nachbarn eine Überraschung in den Briefkasten, machen sie eine Geisterparty mit imaginären Gästen (a la Dinner for one)…

• Haushalt, Aufräumen, Wäsche. Machen Sie ein Spiel draus, lassen Sie ihr Kind mitmachen, machen Sie eine Wäsche-Falt-Fabrik oder eine Putzparty, eine Putzolympiade mit Punkte pro erledigter Aufgabe, wer gewinnt darf am Abend das Fernsehprogramm aussuchen. Laute Musik hilft immer, nach einer Putzrunde mit viel Rumgehüpfe ist der Bewegungsdrang auch für ein Weilchen gestillt.

• Ausmisten; Die Kinder dürfen mit all ihren Spielsachen eine Auslegeordnung/Flohmarkt/Ausstellung veranstalten, dann wird entschieden was schon lange weg sollte. Die Kinder werden alleine mit Aufstellen den halben Tag beschäftigt sein! Eine Modenschau mit dem gesamten Kleiderschrankinhalt, einander Outfits zusammenstellen – und so auch gleich aussortieren was schon lange zu klein ist… Den chaotischsten Schrank komplett ausräumen und neu einräumen, Schuhe / Bücher / DVDs / Shampooflaschen / Esswaren etc nach Farbe oder Grösse sortieren und Aufstellen…

• Kunst; geht nicht nur auf Druckerpapier. Eine Rolle Packpapier, den Esstisch damit einpacken, und los geht’s mit dem neuen Tischtuchdesign. Funktioniert mit allen Farben, die im Haus herumliegen. Auch mit alten Verpackungen und Kartons lässt sich viel anstellen; bauen, füllen, anmalen… Salzteigrezept aus dem Internet suchen, Mehl und Salz sollte ja inzwischen genug vorhanden sein, und kneten was das Zeug hält.

https://moderne-schulen.blogspot.com/2020/03/beschaftigung-zu-hause-fur-kindergartler.html

    Club der Förderer