Grundschule Meldorf

Herzlich willkommen!

Schulschließungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April. School closings until the end of the Easter holidays on April 19. Закрытие школы до конца пасхальных каникул 19 апреля. إغلاق المدارس حتى نهاية عطلة عيد الفصح في 19 أبريل. 19 Nisan’da Paskalya bayramlarının sonuna kadar okul kapanışları.

Lernplattform für Kinder der Grundschule Meldorf

Die Zugansdaten erhaltet ihr von euren Klassenlehrkräften und euren Elternvertretern.

Informationen zur Notbetreuung

Liebe Eltern,  

zum Ende der ersten Woche der Schulschließung in Schleswig-Holstein gibt es neue Hinweise des Ministeriums hinsichtlich der Betreuungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler in den Osterferien, von denen ich Ihnen hier die wichtigsten Informationen einfüge:

(…) Mit Geltung ab dem 16. März 2020 sind Betretungsverbote sowie Verbote von schulischen Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler für die öffentlichen Schulen und in Schulen in freier Trägerschaft erlassen worden. Ausgenommen sind Kinder von Personen, die in Bereichen der kritischen Infrastrukturen als Beschäftigte zur Aufrechterhaltung dieser Strukturen und Leistungen erforderlich sind.

Zu den kritischen Infrastrukturen zählen insbesondere folgende Bereiche:

  • Energie: Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung etc.,
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) – inkl. Zulieferung, Logistik, Finanzen- ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers,
  • Gesundheit: Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, ggf. niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore
  • Informationstechnik und Telekommunikation: insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze,
  • Medien und Kultur: Risiko- und Krisenkommunikation,
  • Transport und Verkehr: Logistik für die KRITIS, ÖPNV,
  • Wasser und Entsorgung,
  • Staat und Verwaltung: Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Bundeswehr Justiz, Veterinärwesen,
  • Küstenschutz sowie
  • Lehrkräfte, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie ggf. Erzieherinnen und Erzieher.

Erforderlich ist, dass beide Elternteile oder Alleinerziehende in einem dieser Bereiche tätig sind. Eine Ausnahmeregelung gilt für Beschäftigte im Bereich der medizinischen-pflegerischen Versorgung, bei denen es für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung ausreicht, wenn beide Elternteile berufstätig sind und ein Elternteil des Kindes in einer Gesundheits- oder Pflegeinrichtung bzw. in einem ambulanten Pflegedienst tätig ist. (…)

Auch unsere Schule stellt im Bedarfsfall für Kinder dieser Personengruppen bis zum 19.04.2020 jeweils von 8 – 13 Uhr ein Betreuungsangebot sicher. Betroffene Eltern melden dafür bis zum 25. März 2020 die entsprechenden Bedarfe unter Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers mit einer Begründung in unserer Schule an. Sie erreichen uns in der kommenden Woche von 8:00 h bis 13:00 h telefonisch unter der gewohnten Schultelefonnummer 04832 601190.

Weitere Informationen etwa zum Vorgehen nach den Osterferien liegen noch nicht vor. Sobald es Entscheidungen dazu gibt, werde ich mich wieder an Sie wenden.

Bleiben Sie gesund!

gez. Ulrike Beckmann

Meldorf, 20.03.2020

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

 

Auch in der unterrichtsfreien Zeit kann es aufgrund der Weiterentwicklung des Infektionsgeschehens notwendig werden, dass für Eltern in bedeutenden Bereichen der systemrelevanten Infrastruktur eine Notbetreuung für deren schulpflichtige Kinder gewährleistet wird.

Sollten Sie von der Notbetreuung Gebrauch machen müssen, so wenden Sie sich per E-Mail (GSM.Beckmann@web.de, spätestens bis 15 h zur organisatorischen Gewährleistung) oder per Telefon (Grundschule Meldorf: 04832 601190; 8:00 h bis 13:00 h) an die Schulleitung.

 

Bleiben Sie gesund!

Freundliche Grüße

Danksagung vom IQSH

Angebote für Kinder und Eltern

Anregungen des Grundschulverbands

Ungewöhnliche Folgen für Kinder und Eltern begleiten die rasante Ausbreitung des Corona
Virus in Deutschland. Ab dem 16. März sind beinahe alle Schulen bis zum Ende der
Osterferien geschlossen, die Kinder müssen zu Hause betreut werden und sollen nach
Möglichkeit – so wünschen es viele Eltern – auch zu Hause weiter lernen. Die Sorge, dass der
vorgesehene Schulstoff wegen der fehlenden Schulwochen nicht geschafft werden kann, ist
groß. Doch sollten Eltern überlegt reagieren. Es geht nicht um das Abarbeiten und Schaffen
von Lernstoff, mit mehr oder minder sinnvollen Aufgaben, die das Kind beschäftigen sollen.
Es geht um Lernen – also den Lernprozess ihres Kindes – ein Prozess, der in der Schule in
Gemeinschaft und in sozialer Interaktion erlebt und erfahren wird.
Anders als bei älteren Schülerinnen und Schülern werden für Grundschulkinder kaum von
der Schule digital gestellte Aufgaben zur Verfügung stehen. Vielleicht wird die Lehrkraft des
Kindes Lernvorschläge via E-Mail zusenden. Was aber können Eltern ihren Kindern ansonsten
anbieten, wie können sie ihr Kind motivieren zu Hause für die Schule zu arbeiten und wie
kann das organisiert werden? Was ist überhaupt sinnvoll für das häusliche Lernen, bereiten
doch häufig genug schon die Hausaufgaben familiären Kummer?
Wo immer es möglich ist, wird die Schule, werden die Lehrerinnen und Lehrer den Eltern
Anregungen und Hinweise geben und auf Schulbücher, Arbeitshefte, bestehende
Arbeitspläne und anderes verweisen.
Davon abgesehen ist die Schulschließung auch eine Chance, dass Kinder einmal etwas mehr
selbstbestimmt tun können, was ihnen wichtig ist, und nicht immer nur nach Erwachsenen-
Wünschen lernen müssen. Also: Eltern können anregen, vorschlagen, mitmachen, aber sie
sollen vor allem die Kinder fragen, was SIE interessiert, was sie wissen und tun wollen, und
dann zu gemeinsamen Absprachen kommen.

Was kann Eltern darüber hinaus für das Lernen ihres Kindes zu Hause empfohlen werden?
Ideal wäre, wenn sich das heimische Lernen auf das konzentrieren könnte, was in der Regel
meist zu kurz kommt.
Ganz vorne an steht das Lesen: Abhängig von der Lesestufe, in der sich ein Kind befindet,
kann das Aktivitäten vom Vorlesen bis zum eigenständigen Lesen, über Partnerlesen und
gegenseitiges Vorlesen umfassen. Vor allem sollte ein Lesestoff gewählt werden, der die
Interessen des Kindes trifft (Bilderbuch, Sachbuch, Abenteuergeschichten usw.). Und: Es ist
sinnvoll, sich mit dem Kind über das Gelesene auszutauschen, über mögliche Fortführungen
oder alternative Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Aufgaben und Spiele zum Kopfrechnen: Plus und Minus im Zahlenraum bis 20, 100, 1000,
sowie kleines Einmaleins und das konzentriert 10 bis 15 Minuten pro Tag. Hierbei könnten
und sollten auch die Kinder den Geschwistern oder Erwachsenen Aufgaben stellen.
Gesellschaftsspiele: Geübt werden Regelverhalten, soziale Fähigkeiten,
Problemlöseverhalten, Strategieentwicklung, Ausdauer und Konzentration. Auch selbst
ausgedachte Rollenspiele, sich verkleiden, Theater spielen macht nicht nur Spaß, sondern
fördert soziale und sprachliche Fähigkeiten.
Knobelaufgaben aus unterschiedlichen Sachbereichen stärken das logische Denken, regen zu
gemeinsamen Gesprächen über Lösungswege an und machen meist der ganzen Familie
Spaß.
Bauen und Konstruieren (z. B. auch nach Bauanleitungen) mit Lego, Holzbausteinen und
anderen Materialien, die zu Hause vorhanden sind, schulen technisches Verständnis,
räumliches Vorstellungsvermögen, Handgeschicklichkeit, Feinmotorik, Wahrnehmung,
Ausdauer, Geduld u.v.m. Zu gelungenen Bauwerken schreiben viele Kinder auch gerne die
Bauanleitungen für andere auf.
Kreative Aufgaben und Künstlerisches wie Malen, Falten, Kneten u.a., wiederum abhängig
vom Alter des Kindes, regen die Beobachtungsfähigkeit durch das Analysieren von Vorlagen
(also die Wahrnehmung) an, stärken das Selbstbewusstsein durch konkrete Ergebnisse und
verführen zum ausdauernden Verweilen, da es nicht um starre Übungsaufgaben geht. Der
Fokus liegt dabei auf Erfahrungen in Bereichen, die der Grundschulverband mit „allseitiger
Bildung“ umschreibt. Ein Lied einstudieren, ein Gedicht lernen, eine szenische Darstellung
einüben für und mit den Eltern vermittelt emotionale Erlebnisse. In manchen Elternhäusern
bieten sich dabei sicher neue Erfahrungen im Miteinander.
Ausflüge in die Natur ermöglichen sportliche Aktivitäten, aber auch die Beobachtung von
Tieren und Pflanzen (s. u.). Was man nicht kennt, worüber man mehr wissen will, kann man
fotografieren und zu Hause in Lexika, in Sachbüchern oder im Internet recherchieren.
Insgesamt kann man sagen: Es geht nicht um ein Lernen um des Lernens willen, sondern um
sinnvolle Aktivitäten für die Kinder, bei denen sie immer auch etwas lernen können. Auch
das Schreiben von Briefen und Einkaufszetteln, die dann tatsächlich gebraucht werden, sind
schon für Erstklässler sinnvolle Herausforderungen. Wörter, die noch nicht so gut lesbar
sind, können von den Eltern dann auch in der “Erwachsenenschrift”, also in korrekter Form
dazu geschrieben werden, um anderen das Lesen zu erleichtern.
Grundsätzlich muss bedacht sein, dass Eltern zu Hause nicht den Schulunterricht ersetzen
und simulieren sollten. Sie haben andere Beziehungen als Lehrkräfte zu den Kindern und
sollten authentisch in ihrer Rolle bleiben. Ihre Rolle können sie aber bewusst nutzen, um durch das gemeinsame Tun mit ihrem Kind über den gewählten Lerninhalt hinaus
emotionale und soziale Erfahrungen zu stärken.
Welchen Ablauf braucht das häusliche Lernen? Muss es dem Schulrhythmus angepasst
werden?
Für Kinder ist ein Rhythmus im Tagesablauf wichtig – auch zu Hause – und selbst an den
Wochenenden haben die meisten Familien einen vereinbarten Zeitrhythmus, also bestimmte
Zeiten des Aufstehens, für die Mahlzeiten, für eine Beschäftigung, auch für Freizeit oder
selbstbestimmte Zeit. Diese Strukturen gelten für die Familie. Der schulische Rhythmus,
geprägt durch Unterrichtszeiten, Pausen, Übungs- und Bewegungszeiten zusammen mit
anderen Kindern, gehört in die Schule und passt zu den schulischen Abläufen. Eine
Übertragung in den Familienalltag ist keinesfalls sinnvoll.
Beschäftigungs- und Lernsituationen unter Aufsicht der Eltern sind intensiver. Sie treffen
einmal das familiäre Beziehungsgefüge und beruhen in der Regel auf einer Eins-zu-Eins
Betreuung. Besonders zu Hause gilt (und hier besonders in der vorliegenden
Ausnahmesituation), dem Kind Raum und Zeit zu lassen, seine Selbständigkeit zu stützen und
die Belastbarkeit aller in dieser besonderen Lage zu beachten. Davon leiten sich die
Beschäftigungen und die Arbeitszeiten ab. Dafür lässt sich keine grundsätzliche Empfehlung
geben, denn die Spanne der Arbeitsdauer ist keine Altersfrage, sondern eine Frage der
individuellen Entwicklung und zuweilen auch der Stimmungslage des Kindes. Es soll schon
das Bewusstsein dafür bewahren, dass es jetzt nicht Ferien hat, sondern nur nicht in die
Schule gehen darf und deswegen eben daheim etwas „arbeiten“ muss.
Eine Kollision mit Wünschen der Kinder in der schulfreien Phase, mehr Zeit und Gelegenheit
für digitale Medien zu bekommen, ist wahrscheinlich vorprogrammiert. Regeln, die an
Wochenenden gelten, sollten überprüft werden und wenn wir von Rhythmus sprechen,
müssen darin auch Absprachen über Zeiten an digitalen Geräten vereinbart werden.
Vielleicht ermöglicht die Sondersituation den Eltern, mit ihrem Kind die eine oder andere
Medienzeit gemeinsam zu verbringen. Es gibt im Fernsehen und im Internet z. B.
interessante Filme für Kinder über Natur, Geografie und das Leben in anderen Ländern und
Gesellschaften, die die Weltsicht der Kinder erweitern können, wenn die Eltern mit ihnen
zusammen schauen und mit ihren Kindern über das Gesehene auch sprechen.
Die erzwungene Verlangsamung des Alltagslebens bietet an der Stelle eventuell auch
Chancen. Und, so lange Kind und/oder Familie nicht unter Quarantäne stehen, können die
Erfahrungsräume ein Stück in die Natur ausgeweitet werden, Spaziergänge im Wald,
Radfahren, Tiere beobachten … Dabei sammelt das Kind die authentischen Erfahrungen, die
besonders in städtischen Räumen kaum noch oder immer eingeschränkter von den Kindern
gemacht werden können.

Grundschulverband e. V. gegründet 1969 als Arbeitskreis Grundschule
Anregungen für die Beschäftigung zu Hause

• Kochen. Das Kind überall mit einbeziehen; das Rezept heraussuchen, rüsten, anrichten, kochen, Tisch decken, «bedienen». Machen Sie einen Event daraus; Kochen Sie einen Mehrgänger, mit Servietten und Dekoration, wie im Restaurant, ein richtiges Dinner eben.
Kochen Sie neue Dinge, Googeln Sie Rezepte, Kochen Sie Ideen und Tricks aus dem Internet nach, filmen Sie mit den Kindern ihre eigene Kochshow, Lassen Sie die Kinder ihre eigenen Menüs erfinden, kochen sie verkehrt (Frühstück zum Nachtessen und andersrum)… entdecken Sie die Küche neu.

• Backen; auch hier- probieren Sie aus, lassen Sie sich von den Kindern inspirieren, veranstalten Sie zum Verzehr des Gebäcks eine Teestube mit allen Puppen und Kuscheltieren im Haus, basteln Sie für das Gebackte schicke Verpackungen und legen Sie den Nachbarn eine Überraschung in den Briefkasten, machen sie eine Geisterparty mit imaginären Gästen (a la Dinner for one)…

• Haushalt, Aufräumen, Wäsche. Machen Sie ein Spiel draus, lassen Sie ihr Kind mitmachen, machen Sie eine Wäsche-Falt-Fabrik oder eine Putzparty, eine Putzolympiade mit Punkte pro erledigter Aufgabe, wer gewinnt darf am Abend das Fernsehprogramm aussuchen. Laute Musik hilft immer, nach einer Putzrunde mit viel Rumgehüpfe ist der Bewegungsdrang auch für ein Weilchen gestillt.

• Ausmisten; Die Kinder dürfen mit all ihren Spielsachen eine Auslegeordnung/Flohmarkt/Ausstellung veranstalten, dann wird entschieden was schon lange weg sollte. Die Kinder werden alleine mit Aufstellen den halben Tag beschäftigt sein! Eine Modenschau mit dem gesamten Kleiderschrankinhalt, einander Outfits zusammenstellen – und so auch gleich aussortieren was schon lange zu klein ist… Den chaotischsten Schrank komplett ausräumen und neu einräumen, Schuhe / Bücher / DVDs / Shampooflaschen / Esswaren etc nach Farbe oder Grösse sortieren und Aufstellen…

• Kunst; geht nicht nur auf Druckerpapier. Eine Rolle Packpapier, den Esstisch damit einpacken, und los geht’s mit dem neuen Tischtuchdesign. Funktioniert mit allen Farben, die im Haus herumliegen. Auch mit alten Verpackungen und Kartons lässt sich viel anstellen; bauen, füllen, anmalen… Salzteigrezept aus dem Internet suchen, Mehl und Salz sollte ja inzwischen genug vorhanden sein, und kneten was das Zeug hält.

https://moderne-schulen.blogspot.com/2020/03/beschaftigung-zu-hause-fur-kindergartler.html

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